Ist „Zettel’s Traum“ ein „postmoderner“ Roman?

Guido Graf fragt, was an „Zettel’s Traum“ als „Bastelarbeit“ so „schmerzlich“ sei. Da steht eine Literatur-Kathedrale vor uns, aber irgendwie kommen wir immer nur in den Holzschuppen nebenan rein und dürfen ein bisschen an der Werkbank rumfummeln, andächtig die Werkzeuge betrachten. Und wer auch nur ein bisschen in dem Buch gelesen hat, muss wahrscheinlich auch schon wieder laut über den Satz lachen, den ich da jetzt hingeschrieben habe: Haha, da „steht“ also der sakrale Buch-Phallus vor uns, und man macht an den Geschlechtswerkzeugen rum, wie witzig, wie „verräterisch“! Weiterlesen