4D-Körnchen

Aber wie der Schmidt-Text die Schrift, oder wenigstens die Substantiv-Schrift, als etwas Vierdimensionales herzeigt. (Unter all dem Geraune über ‚die Schrift’ und ihre Abwesenheiten: auch mal Ernst gemacht damit.)

Buchstaben klauben – da fehlt doch was – Einsatz Kopfstimme – da fehlt doch was – Bild, Bilder, kippeln – zurück auf Los oder Absprung.

Das hat was, für mich, wie aus diesem Gummiband zwischen unlöslichem Aussprechen und Hingeschriebenem die Bilder und Sprechs wie kleine Hologramme herausschießen.

Vor allem ist es keine schlechte Handhabung der Zeit. Wie die Körnchen ins filmische/dramatische Verstreichen gestreut werden. So dass sich die Zeit zu kleinen Schleifen, Schlaufen biegt, über einem Wort als dem Gewackel zwischen Schreib und Sprech und Mals dir aus.

Vielleicht ist von da her mein erster Impuls gekommen: ich hätte lieber die Zettel als den gesetzten Traum. Dann hätte man nur diese Körnchen und würde sich einiges sparen können. Und wäre freier in der Wahl der Distanz.

Und man könnte von den Zetteln kommend kleine digitale Installationen basteln, morphende loops. Könnte man aber so natürlich auch, wenn man könnte; oder wollte.