Feld der Schrecken – kleine Presseschau am Sonntagabend

In der „Süddeutschen Zeitung“ hat Georg Klein am Samstag einen autobiografischen Vortrag über den (im Text origineller Weise nicht explizit genannten) „berühmten“ Roman „Zettel’s Traum“ publiziert, der mit der Feststellung endet, er, Klein, halte die im Buch verteidigte Etym-Theorie (auch sie wird im Artikel allerdings nicht genauer benannt) für einen „rechten Budenzauber“.

Als sei es ein Seitenhieb auf „schauerfeld.de“, erwähnt Klein zu Beginn seines Essays, die Hauptfigur des erwähnten Romans übersetze das Schauerfeld, auf dem die Handlung von Schmidts Riesen-Text bekanntlich einsetzt, ins Lateinische als „Campus horrorum“, wobei der Protagonist wohl darauf spekuliere, dass Leser, die Latein könnten, dies sogleich als „Feld der Schrecken“ ins Deutsche zurück übersetzten. Nicht unwitzig – denn wer will den himmelschreienden Quatsch, der hier bisher so ‚gebloggt‘ wurde, eigentlich noch lesen? Weiterlesen