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„Schluß mit’m Schreiben!“ So Daniel Pagenstecher zu Paul Jacobi (S. 59). Woraus ist das die Konsequenz? Die Diagnose, erst zwar auf Poe gemünzt, dann aber schnell auf Pagenstecher zurückgespiegelt, lautet auf „mehr oder minder—geschickt zu Rate gehaltene Armut“ (S. 78) der Disposition zum Schreiben. Pagenstecher weiter:

Und ich meine jetzt noch gar nich ma so sehr die Obsessionen beziehungsweise ‚Vermeidungen‘, an den’n schließlich jéder Schaffende laborirt; und bei denen es sich um keine bloßen künstlerischen Unarten handelt; sondern um, konstitutionell bedingte, ipsissima verba; oder inappellable Reihenfolgen von Zwangsgebilden …

Schreiben, um mit dem Schreiben aufzuhören. Weiterlesen