hallo, wahrheit? eine enthüllung.

 

In einem der erfolgreichsten Filme der Fünfziger Jahre verkleiden sich Jack Lemmon und Walter Matthau als Nonnen und schmuggeln sich ins Konvent einer blutjungen Ordensschwester, gespielt von Marilyn Monroe. Der Film heißt "Mönche mögen's heiß" und ich war fünf, sechs Jahre sicher, dass er existiert. Wie oft "las" ich diesen Filmtitel in den serifenlosen, selbstbewussten Buchstaben der TV Movie-Filmkritiken? Immer "Mönche". Nie "Manche".

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Erinnerung, sprich (II)

Wenn man Zitate aus Zettel’s Traum (ZT) abtippt, erinnert man sich gleich wieder schmerzlich, wie anstrengend das eigentlich ist. Jedenfalls dann, wenn man dabei keine Fehler machen will. Und wenn man sich schon bei den zwei, drei Zeilen hier so konzentrieren muss, ohne zu wissen, woher man den accent grave für das "ä" in dem Wort "Männer" kriegen soll – wie zermürbend muss das bei den Tausenden von Normalseiten erst für den Setzer Friedrich Forssmann gewesen sein:

„‚Dem Herrn bitte noch I ‚Alte Kanzlei‘; aber n richtjn Whizzky=tumbler : was für Männer, gelt Paul?‘ / (Und beide lächelten : Sie, OLD=CUNT=SLY, sprungdecklich=tausendgüldenschnittig;)“

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