lesenssoll (eselszoll) 1

Zettel, das ist Bottom, und Bottoms Traum muss zuunterst anfangen, etwas umdrehen und seiner Po-haftigkeit alle Ehre erweisen. Das tut er natürlich, bei AS, nun wissen wir, wie er zu Poe kam, den er lieber kurz Edgar nennt, ohne Alan, denn so viel Alan-Elan muss auf dieser Seite nicht sein. Wer als AS(s) den Po im Namen führt, ist schwer und leicht genug, um zu verpoen, sprich: das Projekt der eigenen Verpoung muss jemanden, der AS heißt, während er andere Figuren zu DP (displaced Depeschen) abkürzt, also selbst das eigene ASS betont, schon lange ein Anliegen gewesen sein, was sage ich: ein ASS-iger Wesenszug, wobei der Text huhu „der Text“ naturgemäß zu wackeln beginnt, wien spakte braucht (steht so in den Notizen, bleibt stehen, das ist der Einfluss), mindestens und ein zweites A vom anderen Poe entleiht, eben jenes des Aliens Alan, um zwischen ASS und AAS probat hin- und herschaukeln zu können, denn in den Wald gehört bekanntlich alles, ein wholehole, wie Text nicht unterdrücken kann cannot suppress limit bepoe itself not to say him-

supp-pressen oder „sich untersuppen“

ebenfalls

sogenannt naturgemäß

Alice im Wunderland, der schrecklichen Untertüte des „ich lebe neben einem Poposchreibenden, einem Verpoeer, einem Poeten, einem pooren Reev.“ Schon hisste AS, in Bottoms ASS die Fahnen und begann den nächsten Wald, den man vor Zäunen, an denen Thürmus und Bautzi-Bambi saßen, kaum sah.

Kommentare
  • Norbert W. Schlinkert 5. November 2010 at 10:51

    Da steht der „lesenssoll (eselszoll) 1“-Text seit Tagen mit seiner Mütze allein in der Ecke! Keiner will ihn verstehen, keiner spricht mit ihm. Immerhin aber steckt zwischen seinen Zeilen, gleichsam in der Ritze zwischen Zettel und Bottom, die Frage fest, warum aus dem Englischen / US-Amerikanischen heraus oft so verharmlosend übersetzt wird (man denke nur an Becketts „More Pricks than Kicks“ / „Mehr Prügel als Flügel“), und was Arno Schmidt daraus macht. Doch so einiges, wie mir scheinen will, auch wenn das dann kleinbürgerlich-verhuscht daherkommt, mit allzu naheliegenden Wortspielen à la Poe und Po, aber sei’s drum, geht es doch letztlich um Träume und um Träume in Träumen, und da ist das Unterleibige und alles poeten(un)zensiert Anale ja gut aufgehoben. Alles Weitere läßt sich dann gut unter Fouqué subsummieren. An anderer Stelle zitierte ich kürzlich den Meister der Lust, des Schmerz und des Rausches, Novalis, der da schrieb: „Das ächte Denken erscheint, wie ein Machen – und ist auch solches.“ Arno Schmidt stimmte dem sicher zu.