Prima della Sicilia ODER Zettel’s Fahrradkorb

Konnt d o c h nich anners… musssste schnell hin, ummen Schatz noch inne Aabeitshöhle zu faahn, und hoooochjewuchtet alle drei

Treppen

schleppen

– aber danach:GenItalien!

Alban Nikolai Herbst, Schriftsteller. Buchveröffentlichungen u.a.: Wolpertinger oder Das Blau (1993), Der Arndt-Komplex (1997 ), Thetis. Anderswelt (1998), Buenos Aires, Anderswelt (2001 ), Inzest oder Die Entstehung der Welt, Essen 2002 (Schreibheft Nr. 58, zusammen mit Barbara Bongartz), Meere (2003. „Letzte, vervollständigte Ausgabe 2007“:  2008), Selzers Singen, Phantastische Geschichten und solche von fremder Moral (2010); Die Dschungel. Anderswelt, literarisches Weblog, fortlaufend seit 2004; zahlreiche Arbeiten für den Rundfunk.

Kommentare
  • Jörg Meyer 15. Oktober 2010 at 04:46

    kloßen wuchtet diesen klotz vom schrank,
    den klotz im kopf seit fünfundzwanzig jahren.
    des zettels traum, so fremd, so unverwandt,
    und doch so nah verzaubertem verwahren.

    kloßen klotzt und schauert auf den feldern,
    die selbst er sich gesucht am waisenhof.
    den meyern und den schmidts, die sind die eltern,
    dem deutschen ganz normalen volk, recht doof,

    mag dieses buch der ausgebuchten bücher
    wohl schaurig scheinen, fett und weites feld.
    allein, es bleibt die zuflucht aller flüchter

    aus bruch ins buch, aus sprechen in die schrift,
    aus feuchten schauerfeldern in die welt,
    wo kloßen klötze, die dort waren, bricht.

    http://www.youtube.com/watch?v=93m8L5sof3k

  • kopfpilz 20. Oktober 2010 at 13:56

    Lieber Herr Herbst,

    danke für dieses Posting.

    Schatz inne Aabeitshöhle faahn
    hoooochjewuchtet
    GenItalien

    Ich denke, das hätte Arno S. gefallen