Es lebe der Fehler!

Da sind sie nun also, die vier neu gesetzten Teilbände von ZETTEL’S TRAUM! Ich bewundere die Arbeit, die da reingesteckt wurde, und die typographische Kompetenz, die dabei an den Tag gelegt wurde. Gleichzeitig frage ich mich: Geht dabei nicht auch Entscheidendes verloren? Ich bin eingestandenermaßen ja ein Freund des faksimilierten Typoskripts, und zwar gerade weil dieses all die scheinbaren ‚Fehler‘ enthält, die Schmidt auf dem Papier hinterlassen, oft genug allerdings auch gerade zum Einsatzpunkt seiner Poetik gemacht hat: Streichungen, die Schmidt etwa zum Anlass für ein Wortspiel nimmt, Vertipper, die eine Kaskade von Wortwitzen erzeugen, die ganz offenbar im letztlich sichtbar gemachten bzw. gebliebenen Prozess entwickelt werden.

Weiterlesen